Ararat

Ararat, der erloschene Vulkan ist mit seiner Höhe von 5165 Metern der höchste Berg der Türkei. Er ist der letzte Berg in der Kette der Vulkane der Zentralanatolischen Hochebene. Der Ararat liegt innerhalb der Türkei 33 km. entfernt von der Iranischen Grenze und ein paar Kilometer südlich der Armenischen Hauptstadt Eriwan. In der Kette der Berge Hasandağı, Erciyes, Süphan und des Nemrut Berges bestehen alle diese Berge aus Basalt, mit riesigen Blöcken auf den unteren Hängen und Andesit darüber. Ihre Formen unterscheiden sich sehr – so erhebt sich der Süphan mit seinen 4058 Metern und einem leichten Gardienten wie auch der Ararat aus der Ebene bei Van; sein Krater hat ein paar Seen, Warmwasser-Mineralquellen und üppige Vegetation. Nemrut, der den Abfluss des Van-Sees mit seinen Eruptionen blockierte, hat ebenfalls einen Kratersee. Im Gegensatz ist der Ararat ein fast perfekter Kegel und nur ein paar Kerben auf der Nordostseite und einem tief erodierten Tal, das den Namen Tal der Hölle (Cehennem Deresi) führt.
Der Kegel des Ararat war der Brennpunkt der Urartu-Zivilisation und ist noch heute im Wappen von Armenien. Er soll ebenfalls der legendäre Landeplatz der Arche Noah sein… Das Wort Ur im Assyrischen steckt auch im Wort Ararat, der Name des Türkischen Ağrı mag vom arabischen Ahora kommen, der Name der Stadt und des Gletschers auf der Nordwestseite des Berges und türkische Name des Ararat: Ağrıdağı. Der Berg sieht aus der Ferne wie ein Pudding aus mit seiner weißen Schneekappe, der auch im Hochsommer nie schmilzt.
Im Sommer führt der Ararat oft einen Wolkenring um den Gipfel. Der Letzte Ausbruch soll 1840 stattgefunden haben.

Die südliche Route geht über drei Tage bergauf und einen Tag hinab, mit Camps auf 3200 und 4200 Metern und Maultieren, die das Gepäck zum ersten Basislager tragen. Sie startet im Dorf Eli (Eliköyü), einem verlassenen Dorf am Fuß des Berges und führt die meiste Zeit an einer Kante entlang und vermeidet den Ülker-Gletscher mit seinen tiefen und verwirrten Schluchten. Der Pfad, obwohl felsig, ist trotzdem sehr gut markiert. Über 5000 Metern sind permanente Eisfelder, die mit Steigeisen, Eispickeln und Seilen überwunden werden. Der Gipfel wird über eine lange Kante erreicht und ist eine runde Kuppel, markiert mit Grenzmarken.

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