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HISTORISCHE TÜRKEI (14 tage)
TAG 1 Istanbul Treffen am Flughafen in Istanbul und Transfer zum Hotel. Abhängig von der Ankunftszeit ist eventuell eine erste Tour in Istanbul möglich.

TAG 2 Istanbul Eine volle Tagestour in der alten Stadt, Sitz des Byzantinischen und des Osmanischen Reiches; die Stadt, die die Welt für fast 15 Jahrhunderte geordnet hat. Wir beginnen unsere Tour auf dem Sultanahmet Platz, früher das Hippodrom. Hier finden sich der Ägyptischer Obelisk aus dem 16. Jahrhundert v. Chr., sie Schlangensäule aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und dem Stein-Obelisk errichtet im 10. Jhrd. n. Chr. Die Wir besuchen die Blaue Moschee, berühmt mit ihren mehr als 20000 blauen Iznik Fliesen und einzigartig mit ihren 6 Minaretten, errichtet in der klassischen Periode der Ottomanen und einer der besten Beispiele der klassischen türkischen Kunst. Anschliessend besichtigen wir den Topkapı Palast, der im 15. Jhrd. von Sultan Mehmet II. errichtet wurde, Residenz der Osmanischen Sultane, welche heute die Schätze aus 600 Jahren beherbergen: Chinesisches Porzellan, Waffen, Kalligraphie und vieles mehr. Abends nehmen wir den Nachtzug nach Ankara.
Istanbul
Foto: Istanbul
ankara ancient civilization museum
Foto: Ankara, Levork
TAG 3 Ankara-Kappadokien Wir besuchen das Museum der Anatolischen Zivilisationen, eines der wichtigsten Museen der Türkei, das man gesehen haben muss, wenn man sich für Archäologie und Altertum interessiert. Anschliessend besichtigen wir das Mausoleum von Mustafa Kemal Atatürk, dem Gründer der modernen Türkei. Es gibt ein Gefühl für die Wichtigkeit dieser Person im täglichen Leben der Türken. Wir verlassen Ankara und fahren nach Kappadokien, wo wir die nächsten 2 Tage bleiben. Auf dem Weg besuchen wir das Hacı Bektaş Museum im gleichnamigen Ort. Hacı Bektaş war ein Mystiker (Sufi) und gilt als der Gründer des Bektaschi-Derwisch-Ordens.

TAG 4 Kappadokien Kappadokien ist eine eigene Reise wert. Im Herzen von Zentralanatolien gelegen bietet es eine Unmenge an Sehenswürdigkeiten, landschaftlich und kulturell. Zu besichtigen sind Felsenkirchen, vulkanischen Tuffsteinformationen, schöne grüne Täler, ideal zum Wandern, unterirdische Städte und gute Küche. Die Besichtigung des Devrent-Tales, des Freilichtmuseums von Zelve und der Mönchseremitagen in Paşabağı gibt einen Eindruck auch über die Lebensweise und Geologie von Kappadokien. Nach dem Mittagessen in der Töpferstadt Avanos besuchen wir eine Töpferei, in der das Handwerk noch in traditioneller Weise geführt wird, wie vielleicht in Hethitischen Zeiten. Höhepunkt des Tages ist der Besuch des Freilichtmuseums in Göreme mit seinen Höhlenkirchen und restaurierten Fresken. Die Kirchen stammen aus dem 9. bis 13. Jh. Der Tag endet mit dem Besuch der Felsenburg von Uçhisar und des Tals der Taubenhäuser.

TAG 5 Kappadokien (Optionale Ballonfahrt frühmorgens mit Sonnenaufgang)
Heute besuchen wir das weniger frequentierte sehr schöne Soganli-Tal mit Halt in Mustafapascha, in dem vor dem Bevölkerungsaustausch von 1924 mehrheitlich Griechen gelebt haben und die Architektur der dortigen Häuser sehenswert ist. Das Soganli-Tal ist eine Mischung aus tradidionellem Dorfleben und alter christlicher Klöster. Mittagessen in einem alten Dorfhaus. Nachmittags besichtigen die unterirdische Stadt im Ort Kaymakli. Sie hat 5 Stockwerke, in den Tuff geschlagen und mit unzähligen Tunneln und Räumen 30 Meter in die Tiefe gehend.

TAG 6 Kappadokien - Konya Morgens fahren wir zum Ihlara-Tal mit Besichtigung von Felskirchen im Tal unten und Wanderung nach Belisirma. Kurze Fahrt nach Selime mit Besuch des dortigen Felsklosters, eine der schönsten Ecken Kappadokiens. Auf dem Weg nach Konya halten wir an der Sultanhani-Karawanserai, einem der Stopps der Karawanen auf der Seidenstrasse durch Anatolien. Die ehemalige Hauptstadt der Seldschuken, Konya, beherbergt das Mevlana Museum der Tanzenden Derwische. Mevlana war einer der bekanntesten persischen und islamischen Mystiker und gilt als Gründer des Mevlevi-Derwischordens mit seiner toleranten Doktrin.
Derwische
Foto: Tanzenden Derwische, Huygens
TAG 7 Konya - Antalya Wir fahren von Konya nach Antalya mit Halt in den Taurusbergen und Besuch der Tinaztepe Höhlen. Anschliessend besuchen wir Aspendos. Das große Theater – auch heute noch für Aufführungen in Gebrauch – ist eines der besterhaltenen der Antike. Die Stadt ist nicht ausgegraben, alle aufragenden Gebäude stammen aus der römischen Blütezeit des 2. und 3. Jahrhunderts nach Christus, auch der noch hervorragend erhaltenen Aquädukt. Dann fahren wir in die Altstadt am Hafen von Antalya, wo unser Hotel liegt.

TAG 8 Antalya Termessos war eine Stadt in Pisidien, gebaut in den Taurus-Bergen auf einer Höhe von 1050 Metern. Der Termessos Nationalpark beherbergt viele seltenen Pflanzen und Tierarten. Zu besichtigen sind Reste der Verteidigungsringe, Stadtmauern, Tempel und anderer Gebäude. Insbesondere das gut erhaltene antike Theater lohnt den Fußmarsch auf die Bergfestung. Nachmittags freie Zeit zum Herumlaufen in der Altstadt von Antalya oder Besuch des Archäologiemuseum, das voller Artefakte der verschiedenen Epochen des Türkischen Südküste ist.
TAG 9 Kekova - Kaş Wir fahren nach Westen an der Küste entlang nach Kekova, wo wir ein Boot besteigen, auf dem wir den Tag verbringen. Der Ort ist bekannt für seine im 2. Jhrd. bei einem Erdbeben im Meer versunkene Stadt. Wir machen oft Unterbrechungen, um im türkisblauen Meer zu schwimmen. Wir besichtigen die Kreuzfahrerburg bei im Dorf Simena, die nur vom Wasser aus erreichbar ist. Die Burg hat einen fantastischen Rundblick über die Küste und hat eine grosse Nekropolis mit Sarkophag und Felsgräbern. Barbeque an Bord. Übernachtung in dem reizenden kleinen Mittelmeerort mit seinen lebendigen Strassen, Restaurants und Bars.

TAG 10 Kaş-Pamukkale Wir wandern im Saklıkent Canyon in kühlem Wasser und hohen Felswänden, die die Sonne fernhalten. Von dort geht es weiter nach Pamukkale, mit seinen weissen Sinterterrassen einem der bekanntesten Orte der Türkei. Die Sinterterrassen wurden im Laufe Jahrtausender gebildet durch Ablagerung von Kalziumkarbonat, das das 30°C warme Wasser mit sich führt. Anschiessend Besuch des Kleopatra-Pools und von Hierapolis, das in Römischer Zeit mit seinen Spas eine wichtige Siedlung war. Übernachtung in einem Spa-Hotel mit verschiedenen Entspannungsmöglichkeiten.

TAG 11 Pamukkale - Şirince Wir fahren zur antiken Stätte der Göttin Aphrodite, nach Aphrodisias. Der Ort liegt in einer Art Nimmerlandsland, wo man nicht erwarten würde, etwas so überraschendes vorzufinden. Die Ausgrabungen und Restaurierungsarbeiten sind einer der erfolgreichsten in der Geschichte der Archäologie der Türkei, die bisher geleistet wurden. Das Stadium, der Tempel der Aphrodite und das Tetrapylon sind die beeindruckendsten Bauwerke, die zu sehen sind. Nach dem Mittagessen besichtigen wir die Basilika des Heiligen Johannes und die Isa Bey Moschee, die eine der ältesten Moscheen von Westanatolien ist und den Tempel der Artemis, welcher zu den sieben Weltwundern gehört. Übernachtung in dem ehemals griechischem Ort Şirince, bekannt für seine Hausweine.
Haus der Maria
TAG 12 Ephesus-Istanbul Ephesus ist eine der schönsten antiken Stätten der Welt. In ihrer Zeit machte die Lage der Stadt sie zu einer der wichtigsten Handelsstädte der Ägäis.Einige der bemerkenswerten Ruinen sind: der Tempel des Hadrian, die Celsus-Bibliothek und das Theater. Ein Spaziergang in den Strassen von Ephesus, eine der besterhaltenen Stätte aus der Antike, gibt einem ein Gefühl, wie die Welt in Römischer Zeit gewesen sein mag. Von dort aus fahren wir weiter und besichtigen das Haus der Maria. Es ist als sicher erwiesen, das die Jungfrau Maria in Ephesus einige Zeit gelebt hat, aber es ist nicht bekannt, ob sie hier gestorben ist.
Das Haus, das 10 km. von Ephesus entfernt liegt, wird jährlich von Tausenden von Christen besucht. Wir fahren von dort zum Flughafen von Izmir und fliegen nach Istanbul mit Transfer zum Hotel.

TAG 13 Istanbul
Von dort aus gehen wir zur Hagia Sophia, eine ehemalige Kirche aus der Byzantinischen Zeit aus dem 6. Jh., im 15. Jh umgewandelt in eine Moschee und mit der Republik heute Museum, errichtet 536 von Kaiser Justinian I. Von dort gehen wir zum Grossen Basar von Istanbul und zum Gewürzbasar mit seinen Gerüchen von Süssigkeiten und Gewürzen. Anschliessend nehmen wir die Fähre, um vom Goldenen Horn auf dem Bosporus entlangzufahren und haben Gelegenheit, die Paläste und alten Villen aus Holz gebaut am Ufer zu fotografieren. Wir gehen an Land im Sarıyer Viertel am Rande des Schwarzen Meeres, wo man das alte und das neue Istanbul zusammen besichtigen kann.

TAG 14 Transfer zum Flughafen

PReIS
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